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Soehngen * Living Left (CD)

Art.Nr.: EREC001
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10,00 EUR
incl. 19 % UST




Track-Listing:
01 Reboot  3:38
02 Phare d'Eckmühl  4:57
03 Numéro 18  4:35
04 Bridge Pop Highway  5:06
05 Call M.Down  4:33
06 Mrs. Nightchild  4:48
07 Rope d'Party  4:26
08 Lefthand Harmonies  4:56
09 M'Amour Bretagne  5:03
10 Goodbye Lime-Tree  5:00
11 Ref. Lecktiere  5:47
12 Fairyground Paradies  6:08
13 Vibraslight  6:14
14 Kidding Sliphall  6:57

Lieferumfang:
- CD im Jewelcase
- 4seitiges Standart-Booklet

Reinhören:



Rezensionen
Das meint die Presse:

INTRO / 03.2005
(Jochen Ditschler)

Die letzten Jahre waren für elektronische Musik generell und erst recht für die Dub-inspirierte Ambient-Variante alles andere als leicht.
Umso mehr Respekt muss man dem südhessischen Produzenten Christoph Söhngen zollen, der fünf Jahre nach seinen Maßstab setzenden Soehngenetic-Alben "Second Hand" und "Dieneuser" auf Elektrolux nicht nur ein eigenes Künstlerlabel aufmacht, sondern auch den kompletten Vertrieb via Internet in Eigenregie übernimmt. Dennoch ist bei "Living Left" von verkaufsträchtigen Anbiederungen an popkompatible Formate keine Spur, und so zelebriert Christoph Söhngen wie eh und je seine Dub-infizierte Form des sentimentalen Chill-Outs, nötigt dem Rechner ein Höchstmaß an organischen Sounds ab und driftet mit 14 schillernden Eskapismen wehmütiger Deepness im kontinuierlichen Flow durch die Nacht. Und wer bei sanften House-Rhythmen von "Phare D'Eckmühl" und "Ref.Lecktiere" oder der Wavedub-Ode an das Rauschen der Autobahn ("Bridge Pop Highway") nicht wenigstens ein bisschen Fernweh bekommt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.


DE:BUG / 06.2005
(Bleed)

Sehr leichte elektronischere Downtempo-Tracks, die immer voller Hintergrundgeräusche und Stimmungen sind, was dem ganzen Album dieses eigenwillige Flair verleiht, dass man ständig das Gefühl hat, irgendwo in einem sonnendurchfluteten Cafe am Strand zu sitzen und der Bummelbahn zuzusehen. Easy aber sympathisch. 4 von 5 Punkten


KEYBOARDS / 04.2005
(Bob Humid)

Unglaublich relaxte und an "Space Night"-Scores erinnernde Ambienttunes von einem der Geheimtips des Genres. Christoph Söhngen, einigen Kennern von Releases auf Elektrolux und von Videos auf "Flowmotion" bekannt, stellt mit "Living Left" das erste Album seines eigenen Inprints "Echorec" vor. "Living Left" kommt mit unzähligen warmen und Geborgenheit suggerierenden Audionarkosen daher, die fast schon als medizinischer Soundtrack für allzu gestresste Stadtneurotiker Furore machen könnten. Söhngens bewusst ungefährliche Elektro- und Elektroakustikvisionen wirken exakt wie auf Super8 gebannte Erinnerungen einer geborgenen Kindheit. Für Innovatoren und Punks ist das hier die falsche Platte, für alle anderen, die ihren Morgen mit Meditation beginnen und liebevoll mit ihren Blumen und Haustieren sprechen, ist das hier die Aufsteh-CD schlechthin. Lässt ZImmerpflanzen gedeihen und aufblühen.


KEYS / 03.2005
(Albrecht Pilz)

Mit zwei beim hessischen Indie Elektrolux veröffentlichten Alben hatte sich Christoph Söhngen anno 2000 als einer der jüngsten Hoffnungsträger der hiesigen Ambient-Szene etabliert. Vier Jahre später legt der Gernsheimer auf dem eigenen Label ECHOREC einen neuen Longplayer vor (Bezug:www.echorec.net) - mit 14 neuen zu einem einzigen langen Flow gecrossfadeten Tracks, die bis auf live gespielte Bässe und Samples komplett im Rechner generiert wurden und so smoothly ins Ohr schweben, dass man sich zumindest einen gelegentlichen Ausbruch aus der Downbeat-Zone wünschen würde. Andererseits hat Söhngen seinen Chill-Out-Stoff so fein gewebt - aus Synth-Chören, E-Piano-Chords und Beatbox-Pluckern - dass man sich seinem Sog schwer entziehen kann. Schon gar nicht in frühen Morgenstunden. Dim all the lights...


Dtect Magazine
(Rocket)

This is real music entertainment. After two successful releases as Soehngenetic on Elektrolux, Christoph decided to start a new own label to get more freedom for his own music. Here he is with his third album. The album contains relaxing and cosy grooves with flummery melodies and intelligent breaks and bridges. His specialities are the selfplayed bassguitar and the effects. The sound interesting rhythms and lovely melodies. Have a look at www.echorec.net


Mushroom / 02.2005
(Rakete)

[English]
Cristoph Soehngen aka Soehngenetic starts his new label Echorec with his third album. "Dieneuser" and "Second hand" (out in 2000) were labeled on Elektrolux and sold out early. With his easy and nice sounding electro ambient he reaches a lot of music lovers everywhere. "Living Left", the new album fits perfect for relaxation and ease by cosy grooves and harmonious melodies.

[German]
Cristoph Söhngen aka Soehngenetic startet sein Label Echorec mit seinem dritten Album. "Dieneuser" und "Second Hand" aus dem Jahr 2000 waren auf Elektrolux und auch schnell vergriffen. Mit seinem eingängigen und wohlklingenden Elektroambient spricht er einen vielschichtigen Bereich Musikliebhaber an. "Living Left", das neue Album, rundet den Musikgenuss ab und bringt Entspannung und Leichtigkeit durch gemütliche Grooves und harmonische Melodien.


Tonspion.de / 21.01.2005
(Jens Wollweber)

Ambient oder auch Chill-Out-Musik, die über reines, zumeist etwas belangloses Sound Design hinausgeht, scheint selten geworden zu sein. Christoph Söhngen hat einen Weg gefunden, 72 Minuten lang eine ambiente Stimmung ambitioniert am Laufen zu halten.

Christoph Söhngen produzierte bereits nicht unerfolgreich unter dem Pseudonym Soehngenetic zwei Alben, bevor er unter seinem eigenen Namen Soehngen diese ursprüngliche Linie mit neuen Einflüssen weiter verfolgte. Die Tracks von Soehngen bewegen sich auf abgefederten Beats und zu live eingespielten Bässen. Sie strahlen dadurch eine ungeahnt organische Wärme aus. Dazu eine dubbige Tiefe sowie darüber schwebende Melodien, welche der Monotonie entgegenwirken. „“Living Left“ gleicht einer Reise durch weite Landschaften, mit der Sonne im Rücken und der Natur Voraus. So kitschig dies klingen mag, so unaufdringlich und schlicht sind die vierzehn Stücke des Albums. Christoph Söhngen geht jedoch noch einen Schritt weiter und nimmt die Labelarbeit selbst in die Hand. Mit Echorec hat er sich seine eigene Plattform geschaffen. Seine Soloarbeiten sowie Projekte wie Riddim Republic, an dem er mit beteiligt ist, sollen auf diesem Label veröffentlicht werden. Zu kaufen gibt es das Album vorerst via Internet, über die Echorec Websites und diverse MP3-Shops.


Raveline 01 / 2005
(mat-cat)

Auf eigenem Label und im Privatvertrieb bringt Christoph Söhngen, früher unter seinem Elektrolux-Pseudonym "Soehngenetic" bekannt, seinen neuen Longplayer "Living Left" an den Start. Im direkten Vergleich zu früheren Veröffentlichungen wie dem Meisterwerk "Second Hand" wirken die Stücke transparenter und nunmehr zurückgestuft ambient-atmosphärisch beladen, unterschwellig gedrückte Stimmungen werden zunehmend von einer neuen Gelöstheit verdrängt, ebenso erscheint das Klangbild auf der einen Seite minimal Drum-analoger, in der Gesamtheit jedoch nur punktuell offensiv elektronisch verspielt. Etwas organischer und gelöster in der Anmutung sind es vor allem Tracks wie "Lefthand Harmonies" oder "Fairyground Paradise", die bis in die Haarspitzen begeistern, da sie Schnittstelle zwischen dem neuen "Soehngen" und dem abgestoßenen "Genetic" markieren. Überhaupt gewinnt das Album mit zunehmender Spieldauer ungeheuer an Tiefe - und hat es jemals eine bezauberndere Acid-Hook-plus-Froschteichsample-Zusammenführung gegeben als in "M'Amour Bretagne"? Widerstand zwecklos... 6 von 6 Punkten


Süddeutsche Zeitung / Jetzt.de
(Barbara Streidl)

Christoph Söhngen aus Gernsheim steckt hinter diesem Album. Christoph hat früher auf anderen Labels Ambient-Elektroplatten veröffentlicht, und weil ihm das Spaß machte, hat er jetzt sein eigenes Label gegründet: Echorec. „Living left“ ist die erste Platte darauf. Soehngentic nennt er seine Musik, dahinter steckt friedliche Ambientmusik, die gegen 5.30 am Morgen am besten klingt. Vor allem, wenn man dabei dem Pulsieren einer Lavalampe zusieht: Ruhig, mit Meeresrauchen, Orgeln, ganz wenig Rhythmus und nicht zu viel Lautstärke. Auch gut zur Untermalung eines kleinen After-Lunch-Nickerchens.



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